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Smart Buildings: der Weg führt über die Verkabelung

Smart Buildings: der Weg führt über die Verkabelung
September 27
09:29 2018

R&M, der weltweit tätige Schweizer Entwickler und Anbieter von Verkabelungssystemen für hochwertige Netzwerkinfrastrukturen mit Sitz in Wetzikon, blickt in die Zukunft der Gebäudeautomatisierung. Diese fängt bei der Verkabelung an. Details dazu beschreibt R&M im neuen Fachmagazin CONNECTIONS Nr. 55.

Ein Gebäude steckt heute voller Sensoren, Netzwerke, Elektronik und Steuerungen. Verschiedene Übertragungstechnologien verbinden die Systeme der Gebäudetechnik. Mit dieser historisch gewachsenen Vielfalt lässt sich die Vision von intelligenten, digitalisierten Gebäuden kaum verwirklichen. «Optimal wäre, die Vernetzung der Gebäudesysteme zu konsolidieren. In den letzten Jahren reifte daher die Idee, alles über ein einziges Protokoll zu kommunizieren», berichtet Matthias Gerber, Market Manager LAN Cabling bei R&M. Die Gebäudesysteme könnten über das lokale Datennetz (LAN) auf Basis des einheitlichen Internet-Protokolls (IP) und der kostengünstigen Ethernet-Netzwerktechnik leichter Informationen austauschen. Die Betriebskosten von Gebäuden lassen sich mit Ethernet/IP um bis zu 40 Prozent reduzieren. Deshalb führt der Weg zu Smart Buildings über die LAN-Verkabelung, ist R&M überzeugt.

Die Verkabelungstechnik für lokale Datennetze erlebt derzeit grosse Evolutionsschritte, die ebenfalls in Richtung Smart Buildings zielen. R&M berichtet über die Entwicklungen bei Power over Ethernet (PoE). Damit lassen sich Komponenten der Gebäudetechnik übers Datennetz mit Strom versorgen. Die Elektroverkabelung wäre in vielen Fällen überflüssig. Als weitere Evolution drängt in Kürze Single Pair Ethernet (SPE) auf den Markt. SPE kann lokale Datennetze bis in die letzten Winkel eines Gebäudes expandieren. Es könnte viermal mehr Endgeräte als bisher in ein LAN einbinden.

Der internationale Ausbau von Glasfasernetzen bildet einen weiteren Schwerpunkt im Fachmagazin. R&M berichtet über einen Generationswechsel in den Verteilerzentren von Swisscom. Der Schweizer Netzbetreiber hat sich für die ODF-Plattform aus dem R&Mfoxs-Sortiment entschieden. Damit kann Swisscom die laufenden Kosten pro Port senken und die Verteilerstandorte flexibler ausbauen als bisher.

Zwei R&M-Kunden berichten über ihre Erfahrungen mit der R&M-Glasfaserplattform SYNO: die multinationalen Netzbetreiber GTT und Etisalat. Der montagefreundliche Verteiler hilft GTT Benelux, den Zeitaufwand für die Installation und Wartung von Netzknoten drastisch zu reduzieren. Etisalat kann mithilfe der SYNO-Muffe die Glasfaser-Verteilerstandorte im Mittleren Osten unter die Erde verlegen. Das senkt die Kosten für Bau- und Wartungsarbeiten und eliminiert Manipulations-Möglichkeiten sowie das Risiko des versehentlichen Trennens von Kabeln.

Weitere Fachartikel erläutern aktuelle Technologie-Themen wie 400 Gigabit Ethernet, 5G-Mobilfunk und Edge Computing. Gastautor Dr. Lars Jaeger, ein bekannter Schweizer Finanzwissenschaftler, befasst sich mit technologiebedingten Zukunftsängsten. Seine Empfehlungen: ehrliche Politik und demokratisches Engagement eines jeden, um die Zukunft der Gesellschaft zu gestalten.

CONNECTIONS 55

>> Download als PDF – CONNECTIONS 55

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