The fiber optic distribution platforms Netscale 72 and Netscale 48 from R&M can be equipped with the new CS, SN and MDC miniature connectors.

Packungsdichte der fiberoptischen Verteilerplattformen Netscale 72 und Netscale 48 lässt sich verdreifachen. Rechenzentren können Räume noch effizienter nutzen.

R&M, der weltweit tätige Schweizer Entwickler und Anbieter von Verkabelungssystemen für hochwertige Netzwerkinfrastrukturen mit Sitz in Wetzikon, öffnet die Netscale-Plattform für die neusten fiberoptischen Miniaturstecker. Kassetten des High-Density-Verteilers Netscale 72 sowie des Mixed Media Verteilers Netscale 48 lassen sich jetzt mit den Steckertypen CS, SN und MDC bestücken. Damit können Rechenzentren die Zahl der Steckverbindungen pro Höheneinheit in 19’’ Racks verdreifachen. Der Vergleich bezieht sich auf LC-Steckverbindungen. Netscale 72 bietet die höchste Packungsdichte seiner Klasse.

Mit Netscale 72 und den neuen Miniatursteckern CS, SN und MDC werden Anbieter von Rechenzentren ihre wertvollen Räume und Racks noch effizienter auslasten. Sie werden das Verhältnis von Kosten und Fläche tiefgreifend optimieren, betont R&M. Beispielsweise können sie vier Kanäle je Modul einrichten, um Links mit 4 x 100G oder 4 x 400G herzustellen. Solche Lösungen werden bei der kommenden Migration zu 400-Gigabit-Ethernet-Netzwerken gefragt sein. Mit der Einführung der VSFF Stecker im Netscale 48 wird dem Markt eine einzigartige Bandbreite der Verbindungstechnik auf einer Plattform, vom RJ45 über optische Single- und Multi-Faserstecker bis zu den Miniatursteckern angeboten. Damit können alle heutigen und zukünftigen Herausforderungen in Rechenzentren und speziell auch in Edge-Anwendungen bedient werden.

Treffsicherer Zugriff

Trotz der hohen Portdichte können Netzwerktechniker die Rangierkabel mit CS-, SN- und MDC-Steckern leicht ein- und ausstecken. Sie lassen sich einzeln patchen. Ein langer Schaft und ein griffiger Knickschutz unterstützen die treffsichere Handhabung. Mithilfe des DCIM-Programms inteliPhy net von R&M können Steckverbindungen in Rechenzentren automatisiert fernüberwacht und Patch-Aufträge gemanagt werden.

Die neuen Miniaturstecker zählen zur VSFF-Klasse (Very Small Form Factor). Der Hersteller Senko entwickelte die zwei neuen Duplex-Typen CS und SN (Senko Nano). Mit ihnen lassen sich bis zu 432 Fasern auf einer Höheneinheit terminieren. Der MDC (Mini Duplex Connector) stammt aus dem Hause US Conec. Mit MDC-Steckern lassen sich bis zu 432 Fasern auf einer 19’’ Höheneinheit verbinden.

Migration vereinfacht

Netscale 72 unterstützt die paralleloptischen Verkabelungsarten BASE8 und BASE12. Das bedeutet, Verteilermodule für beide Anwendungen passen in dieselben Schubladen. Anwender müssen lediglich die Kassetten wechseln oder ergänzen. So können sie leicht zu schnelleren Netzwerken wie 400 Gigabit Ethernet migrieren.

Eine 19’’ Höheneinheit beinhaltet sechs Netscale-72-Schubladen. Sie öffnen halbseitig, sodass Techniker an einzelnen Anschlüssen arbeiten können, ohne andere ausstecken zu müssen.

Auch im Netscale 48 hat die einfache Handhabung einen hohen Stellenwert. Die Kassettenslots werden von hinten mit den vorkonfektionierten Kassetten bestückt und ermöglichen einfaches Patchen von vorn. Die Kassetten bieten den verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten entsprechende Konfigurationen um Trunks aufzunehmen, als vorkonfektionierte Version für die schnelle und saubere Installation oder als Spleissvariante zur Aufnahme von Fasern.

An den Spleisskassetten lassen sich Bündelader-, Mikrorohr-, Minicore- und Flachbandkabel befestigen. Damit bleiben Rechenzentren bei der Wahl der Verkabelung unabhängig.

R&M liefert Netscale-72-Baugruppen und die Module für Netscale 48 vorkonfektioniert an. Das spart entsprechende Installationszeit.

Von Redaktion

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