R&M digitalisiert das «Persönlichkeitsprofil» jedes Steckers. Mit DataMatrix-Code können die Messwerte abgerufen werden. Digitale Netzwerkdokumentation ersetzt Handarbeit und Stapel von Papier.

R&M, der weltweit tätige Schweizer Entwickler und Anbieter von Verkabelungssystemen für hochwertige Netzwerkinfrastrukturen mit Sitz in Wetzikon, digitalisiert die Produktdaten von optischen Netzwerksteckern und Assemblies. Das erspart Technikern und Installateuren viel Arbeit bei der Dokumentation der Verkabelung von Gebäuden, Rechenzentren und Breitbandnetzen.

Bis jetzt dokumentieren Projektverantwortliche die Messdaten und Spezifikationen von Steckern, Assemblies und Netzwerkprodukten überwiegend manuell. Messprotokolle mit Übertragungs- und Dämpfungswerten jedes einzelnen Steckers werden ausgedruckt und abgeheftet, um ein Verkabelungsprojekt fachgerecht zu dokumentieren. Jetzt lassen sich die Daten durchgängig digital verarbeiten. Das ermöglicht der R&M-Service Measurement Data on Demand.

Andreas Rüsseler, CMO R&M: «Mit dem Messdatenservice läuten wir die nächste Phase der Digitalisierung ein.»
Andreas Rüsseler, CMO R&M: «Mit dem Messdatenservice läuten wir die nächste Phase der Digitalisierung ein.»
Installateure und Techniker benötigen nur noch ein Smartphone, um auf der Baustelle alle Stecker zu erfassen. Jeder Stecker trägt einen eigenen DataMatrix-Code, den das Smartphone scannt. Der Code enthält einen Link zur R&M-Messdatenbank in der Cloud. Die Messwerte der einzelnen Stecker lassen sich sofort abrufen, digital weiterverarbeiten und in die Projektdokumentation kopieren. R&M erstellt das «Persönlichkeitsprofil» der Stecker in einem standardisierten Format.

Andreas Rüsseler, CMO R&M:

«Mit dem Messdatenservice läuten wir die nächste Phase der Digitalisierung ein», kündigt der R&M-CMO Andreas Rüsseler an. «Wir setzen Digitalisierung rund um die Verkabelungs- und Netzwerktechnik ein, um die Projektabwicklung für alle Partner zu modernisieren. Ein Smartphone, eine App und unser Cloud-Service ersetzen Stapel von Papier. Das tagelange Arbeiten an Tabellen mit Messprotokollen entfällt»

so Andreas Rüsseler.

Der Zeitbedarf für die Dokumentation der Verkabelung eines Netzwerkschranks sinkt um bis zu 80 Prozent, schätzt R&M. Gleichzeitig steigt die Qualität der Dokumentation. Missverständnisse und Fehlerquellen werden ausgeschlossen. Projektverantwortliche können ihren Auftraggebern einen einwandfreien Bericht vorlegen, der die Grundlage langfristiger Garantiezusagen bildet.

Andreas Rüsseler:

«Rechenzentren werden durch den digitalisierten Messdatenservice erheblich entlastet. Auch Fiber-to-the-Home- und Gebäudenetzwerke lassen sich jetzt einfacher dokumentieren.»

R&M wird auch Produkte wie Patchpanel, Racks und Multifaserkabel in das Programm aufnehmen. Künftig können nach Bedarf auch fiberoptische Messdaten zur Interferometrie und Qualität von Faserendflächen über den Code abgerufen werden. Auch können Installateure mithilfe des DataMatrix-Codes Installationsanweisungen lokal abrufen, um auf der Baustelle eine fachgerechte Installation sicherzustellen.

R&M entwickelt ein umfassendes Digitalisierungs-Businessmodell rund um die Verkabelungs- und die Netzwerktechnik. Es reicht von der Projektplanung über die Logistik bis zur Qualitätssicherung. Planer können künftig im Rahmen des Building Information Modeling (BIM) Konstruktionszeichnungen und 3D-Daten kopieren und sie in ihre Entwürfe integrieren. Im R&M-Webshop können sie Konfigurationen oder Bestelllisten hinterlegen und für kommende Bauprojekte wiederverwenden.

Von Redaktion

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