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Glasfaser in der Schweiz: So geht der FTTH-Ausbau schneller voran

Glasfaser in der Schweiz: So geht der FTTH-Ausbau schneller voran
April 30
09:34 2021

Das R&M-Fachmagazin CONNECTIONS No. 60 berichtet, wie sich Breitbandnetze zügig expandieren lassen. Vorsprung mit schlüsselfertigen PoP-Stationen. 5G-Ökosysteme entstehen.

Fiber to the Home (FTTH) gehört heute zur Grundversorgung. Dies bestätigte sich im Pandemie-Jahr 2020. Darauf weist R&M hin, weltweit tätiger Schweizer Entwickler und Anbieter von Verkabelungssystemen für hochwertige Netzwerkinfrastrukturen mit Sitz in Wetzikon. Ohne schnelles und stabiles Internet wäre das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben während der Pandemie vielerorts zusammengebrochen. Krisenresistente Connectivity und Bandbreite gehören zur Grundversorgung wie der Wasserhahn und der Stromanschluss.

R&M berichtet im Magazin über internationale Erfahrungen mit dem geforderten beschleunigten Ausbau von FTTH-Netzen. Der belgische Netzbetreiber Proximus hatte Erfolg mit einer sorgfältigen Evaluation der Verteilertechnik. Sein Ziel war, zeitnah so viele Glasfaserverbindungen wie möglich in kleinen und auch in älteren Räumen unterzubringen. Die Verteiler sollten leicht bedienbar sein. Das PRIME-ODF-Rack und ein 48-Port-Glasfaserpanel von R&M erfüllten die Erwartungen.

In der Stadt Halle (Westfalen) in Nordwestdeutschland ging es 2020 ebenfalls darum, so zügig wie möglich ein weit ausgedehntes FTTH-Netz zu bauen. Schlüsselfertige POP-Stationen von R&M helfen, Montagearbeiten im Feld zu minimieren und Zeit zu gewinnen.

Mittlerer Osten an der FTTH-Front

Frank Eggmann, Schweizer Generalkonsul in Dubai, berichtet im Magazin, wie der Mittlere Osten beim schnellen FTTH-Ausbau dank hoher Anpassungsfähigkeit eine führende Rolle übernimmt. Nabil Khalil, Executive Vice President von R&M META, hat sich mit ihm über die Chancen im Mittleren Osten unterhalten. Er bestätigt: Die Region ist ein Kraftwerk der Innovationen.

Eine schnelle und kostengünstige Methode für den FTTH-Ausbau in ländlichen Regionen ist die Freiluftverkabelung (Aerial Deployment). Sie hat Vor- und Nachteile. Im Fachmagazin wird aufgezeigt, was Netzbetreiber auf langen Verkabelungsstrecken beachten sollten, um allen Kunden schnellstes Internet garantieren zu können.

5G bringt Chancen für neue Geschäftsmodelle

Genauso aktuell wie FTTH ist der Ausbau von 5G-Netzen. Damit befasst sich R&M-Marktmanager Thomas Ritz im Fokus-Artikel. Er blickt hinter die 5G-Antennen und beschreibt, welche Rolle neuartige Geschäftsmodelle und Partnerschaften auf diesem Markt übernehmen und wie sie dazu beitragen können, die dringend benötigten Antennen- und Glasfaserinfrastrukturen effizient zu bauen und zu betreiben. R&M rät zu flexiblen Kooperationen. Neutral Hosts, Funkmastbetreiber, Telekom-, Access- und FTTH-Anbieter, Edge-Rechenzentren, spezialisierte Dienstleister, Medien, Eisenbahnen und Versorger können 5G-Ökosysteme bilden. Zudem sollten Marktpartner auf breites Know-how zurückgreifen, das von der Planung übers Engineering bis zur Logistik und Qualifizierung von Personal reicht.

Neben einer Reihe an Referenzgeschichten wird im CONNECTIONS No. 60 wiederum über aktuelle Technologiefragen der Netzwerktechnik berichtet. Betreiber von Rechenzentren versorgt R&M mit neustem Wissen zur hochverdichteten fiberoptischen Connectivity für 400 Gigabit Ethernet. Erstmals stellt R&M ein vollständiges Single-Pair-Ethernet-System vor. Es unterstützt Digital Ceiling, die IP-gestützte Gebäudeautomation und das Internet of Things (IoT).

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