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Banken auf dem Weg zur 10 Gigabit Society

Banken auf dem Weg zur 10 Gigabit Society
Mai 18
11:53 2018

R&M, der weltweit tätige Schweizer Entwickler und Anbieter von Verkabelungssystemen für hochwertige Netzwerkinfrastrukturen mit Sitz in Wetzikon, rechnet mit einem Investitionsboom im Finanzsektor. Banken, Versicherungen und weitere Financial Services müssen in den nächsten Jahren ihre IT-Systeme erneuern, um für die Ära der Digitalisierung gerüstet zu sein. R&M hat für den spezifischen Bedarf der Finanzbranche proaktiv Lösungen entwickelt. Dazu zählen hochsichere Verkabelungssysteme für Büros, Gebäude und Rechenzentren sowie die fachliche und technische Unterstützung. Der Service reicht von der Planung und Logistik über Konfektionierung und Customizing bis zur Prüfung und Zertifizierung von Netzwerken.

Viele Banken und Versicherungen in Asien und im Mittleren Osten sind bereits mit modernsten Netzwerklösungen ausgerüstet. In Indien wuchs der Markt der LAN-Verkabelungen zuletzt zweistellig, weil vor allem Finanzinstitute ihre Netzwerke aufrüsten. In Europa zeichnet sich eine Investitionswelle ab. Weltweit wuchsen die IT-Investitionen der Finanzbranche im Jahr 2017 um mehr als 5%. Das ergibt sich aus Analysen von IDC. Die Marktforscher von Gartner prognostizieren für 2018 ein weltweites Investitionsvolumen von $ 519 Mrd. Ein Plus von 4,1%.

Die Modernisierung der IT geniesst bei den Financial Services derzeit höchste Priorität. Das berichten unter anderem Gartner und das Consulting-Unternehmen PwC. Andreas Rüsseler, CMO von R&M, warnt in diesem Zusammenhang: «Neue Soft- und IT-Hardware allein wird nicht ausreichen. Die Netzwerke in den Büros und Rechenzentren sind oft Jahrzehnte alt. Aufgrund des Wettbewerbs, der Marktveränderungen und der Explosion des globalen Datenverkehrs müssen sich die Financial Services mit höheren Kategorien der Datenübertragung und grundlegend neuen LAN-Infrastrukturen befassen.» Der langfristige Bedarf an Bandbreite, Ressourcen und Skalierfähigkeit wird nach Beobachtungen von R&M bei der Investitionsplanung zu wenig berücksichtigt. Andreas Rüsseler: «Banken, die heute in eine sichere und zukunftsfähige Verkabelung und Netzwerktechnik investieren, sparen später teure Nachrüstungen. Agilität und Skalierfähigkeit der Netzwerke sind ein Muss, um jederzeit innovative Services anbieten und junge Märkte erschliessen zu können.»

Er weist auf aktuelle Hauptkriterien hin, die bei der Netzwerkplanung eine entscheidende Rolle spielen:

  • Strengere Sicherheits-, Risk- und Compliance-Anforderungen.
  • Innovative Anwendungen wie Big Data, Virtualisierung, Artificial Intelligence, Cloud Computing, Mobile Banking, dezentrale Transaktionskonzepte wie Blockchain.
  • Die Konkurrenz der FinTechs und Internetkonzerne.
  • Die hohen Erwartungen der Kunden an zuverlässige, sichere und überall verfügbare Real Time Services.

«Mit herkömmlichen, statischen Büronetzwerken bewältigt eine Bank die kommenden Anforderungen nicht», so ein Statement von R&M. Das LAN wurde bisher standardmässig oftmals für nur 1 Gigabit Ethernet ausgelegt. Heute wird eine zehn Mal stärkere Übertragungsleistung von 10 Gigabit Ethernet benötigt. Im Bereich der Rechenzentren müssen noch höhere Leistungsstufen vorgesehen werden. Andreas Rüsseler erläutert: «High Performance-Kommunikation wird auch für Banken ein unternehmenskritischer Faktor. Mobile und feste Arbeitsplätze, über Standorte hinweg organisierte Teams, virtuelle Anwendungen oder multimediale Visualisierungen müssen sich im Handumdrehen verbinden lassen.»

Mit Blick auf die langfristige CAPEX-Planung der Banken und Versicherungen rät R&M CMO Andreas Rüsseler: «Das LAN sollte mit grösstmöglichen Reserven geplant werden. Verkabelungssysteme müssen über 20 Jahre hinweg neue Anwendungen und neues Equipment unterstützen. Sie sollten vor allem modular konzipiert sein, damit sie sich jederzeit nach dem Plug & Play-Prinzip erweitern oder aufrüsten lassen. Ein LAN mit 10 GbE Übertragungsleistung mag heute noch überdimensioniert erscheinen. Doch schon bald könnte die volle Leistung benötigt werden.»

R&M berät Finanzinstitute zu Anforderungen und Kriterien der Netzwerkplanung. Neben Reserven für eine höhere Bandbreite und verzögerungsfreie Datenübertragung geht es für Banken vor allem um Sicherheit. «Höchste Sicherheit kann beispielsweise schon auf der Ebene der Steckverbindungen eingebaut werden», erläutert Andreas Rüsseler. R&M bietet unter anderem abhörsichere Schirmungen an. Ein dreistufiges Sicherheitssystem schützt Steckverbindungen vor Fehlbedienungen und Manipulationen. Das Infrastruktur-Managementsystem R&MinteliPhy überwacht Netzwerke in Echtzeit vor Ort und remote an entfernten Standorten und automatisiert die notwendige Netzwerkdokumentation.

R&M unterstützt die Finanzbranche mit spezifischen Lösungen für die strukturierte Verkabelung in Bürogebäuden und Rechenzentren. Broschüren und aktuelle Informationen zu Netzwerklösungen für Finanzdienstleister stellt R&M hier zur Verfügung. Der Verkabelungsspezialist verweist auf seine umfassenden internationalen Erfahrungen in der Finanzbranche. Unter anderem beliefert R&M seit Jahrzehnten renommierte Schweizer Banken. Sie stellen aufgrund ihrer führenden Rolle auf dem Markt besonders hohe Anforderungen an IT-Infrastrukturen. Zuletzt hat R&M bei Grossprojekten in Zürich, London, Kairo, Amman, Abu Dhabi, Mumbai und Shaoxing die spezifischen Kompetenzen unter Beweis gestellt. Für Installationsaufgaben, Schulungen, Qualitätssicherung und Projektbetreuung stellte R&M internationale Teams und lokalen Support bereit.

Quellen

IDC, Gartner, PwC, R&M Medienmitteilung

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