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Warum ein Content-Management System Sinn macht

Warum ein Content-Management System Sinn macht
Juni 04
09:52 2019

Sie möchten eine Webseite gestalten? Nichts einfacher als das. Es gibt inzwischen zahlreiche Hostinganbieter, die zum Teil einfache und kostengünstige Content-Management-Systeme, kurz CMS, anbieten. Soweit so gut.

Es war im Jahr 1990, als der britische Wissenschaftler Tim Berners-Lee die erste Webseite der Welt online – auf seinem NeXT-Computer am Kernforschungslabor CERN in Genf ins Internet stellte. Diese erste Webseite war der Öffentlichkeit erst ab Mitte 1991 zugänglich. Ihr Design schlicht und einfach: Text und Links. So würde man heute keinen Webauftritt mehr präsentieren. Gut ein Jahr später wurde das erste Bild im Web veröffentlicht. Es zeigte vier Mitarbeiterinnen des CERN.

Damals wussten nur wenige, wie man eine Webseite erstellt. Nur wer gute HTML-Programmierkenntnisse hatte, kam zum Ziel. Heute, gut 30 Jahre später, ist das Ganze viel einfacher. Dank eines Content-Management-Systems können auch Laien schnell und einfach einen Webauftritt erstellen.

Total Number of Websites

Zurzeit sind über 1,6 Mia Webseiten im Web online (Quelle: internetlivestats.com – 4.6.2019).

Zurzeit sind über 1,6 Mia Webseiten im Web online (Quelle: internetlivestats.com – 14.5.2019).

Was ist ein CMS?

Mit einem Content-Management-System können im Backend (Gestaltungsebene) Bilder hochgeladen werden, Texte erfasst, Videos eingebunden, Rollen (Berechtigungen) verteilt, Artikel geschrieben und automatisiert zu einem bestimmten Zeitpunkt veröffentlich werden. Früher mussten die Webauftritte mit dem sogenannten HTML-Code programmiert werden. Ein kleiner Fehler und das ganze Design, zum Beispiel, war im Frontend «zerrissen».

Programmierung kann zeitaufwändig und auch dementsprechend teuer sein. Ein gutes CMS ermöglicht es, viele dieser Arbeiten selbst zu übernehmen. Der Aufbau eines CMS ist quasi selbstredend. Look and Feel (Aussehen und Handhabung) sind dabei sehr wichtig. Software möglichst einfach verstehen können, erleichtert die Arbeit, die Zeitersparnis ist gross und es braucht keine besonderen Programmierkenntnisse.

Also braucht es keine Agentur mehr, die Webseiten gestaltet?
Ist es nun «Geschichte», einer Agentur Aufträge für Inhalt oder Anpassungen zu erteilen?
Das Ziel eines CMS ist, dass man Inhalte selbst und durch den vorgegebenen Raster fehlerfrei erfassen kann. Bloss ist das je nach CMS nicht selbstverständlich. Weil es inzwischen über 300 verschiedene Content-Systeme gibt und nicht alle die allgemein bekannten Grundfunktionen beinhalten. So kommt es immer wieder vor, dass wichtige Voraussetzungen für optimale Google-Platzierungen, wie zum Beispiel H-Überschriften oder das individuelle Abfüllen der Metatags, nicht möglich sind.
Die gute Nachricht: Solche eingeschränkten Systeme sind selten. Ein ausführlicher Check auf wichtige Funktionen vor dem Kauf macht Sinn und ermöglicht zukünftige Zufriedenheit.

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