Innovationsreiches Jahr für die Netzwerkbranche

Marktausblick: So kommen Fiber to the Home und 5G schneller voran. Verkabelung für Smart Buildings. Rechenzentren verdichten und automatisieren.

Ein innovationsreiches Jahr steht dem Markt der Daten- und Kommunikationsnetze bevor. Das erwartet R&M, der weltweit tätige Schweizer Entwickler und Anbieter von Verkabelungssystemen für hochwertige Netzwerkinfrastrukturen mit Sitz in Wetzikon. Verbesserte Produkte für die Freiluftverkabelung werden den Breitbandanbietern helfen, Fiber to the Home schneller auszurollen. Auf dem Markt der Gebäudeverkabelung setzen sich neue Technologien wie Single Pair Ethernet durch. Sie öffnen endgültig die Tür zum digitalen Gebäudemanagement. Für Rechenzentren beginnt eine neue Etappe der Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung. Sie müssen ihr Netzwerkmanagement umfassend automatisieren, um die wachsende Zahl der Glasfaserkabel und Steckverbindungen sicher kontrollieren zu können. Über diese Trends bloggt R&M CMO Andreas Rüsseler im Marktausblick auf 2022. Er diskutiert die angesagten Innovationen und ihre Bedeutung für Fiber to the Home, 5G-Antennen, Smart Buildings und Rechenzentren.

Fiber to the Home durch die Luft

In his Trend blogs, R&M CMO Andreas Rüsseler provides information about the latest innovations and their significance for Fiber to the Home, 5G antennas, smart buildings, and data centers.

Die Telekomindustrie investiert weiter umfangreich in Fiber to the Home (FTTH). Aber der Ausbau in dünn besiedelten Gebieten lohnt sich oft noch nicht. «Freiluftverkabelung ist eine attraktive und oft die einzige Option für schnelle und kostengünstige FTTH-Rollouts im Hinterland. Vorausgesetzt, Glasfaserkabel und -muffen lassen sich mit dem geringstmöglichen Aufwand installieren», meint Andreas Rüsseler. Daher sind neue Schnellmontagetechniken gefragt, wie sie R&M mit der ZOONA-Muffe entwickelt hat.

Anschlusstechnik für 5G-Antennen

Die Markteinführung der 5G-Technologie zieht eine Investitionswelle nach sich. Mobilfunkunternehmen bauen und erweitern zahlreiche Antennenstandorte und müssen sie mit Glasfasernetzen verbinden – Fiber to the Antenna (FTTA) genannt. Auch hier drängen Innovationen in der Anschluss- und Montagetechnik auf den Markt. Sie helfen, die Outdoor-Infrastrukturen schnell, sicher und unkompliziert aufzubauen.

In diesem Zusammenhang macht Andreas Rüsseler auf eine einzigartige Chance der Marktteilnehmer aufmerksam:

«FTTH und FTTA können derzeit gemeinsam wachsen oder sich ergänzen. Synergien sparen Erschliessungskosten.»

Verkabelung für Smart Buildings

«Der Hunger nach Bandbreite setzt sich in Gebäuden fort. Aber das lokale Datennetz muss heute mehr bieten als Bandbreite fürs Büro. Es braucht eine umfassende Sicht auf das Smart Building und muss mehr Funktionen und Technologien integrieren, um die Digitalisierung des Gebäudemanagements zu ermöglichen»

so Andreas Rüsseler.

Innovationen wie Single Pair Ethernet (SPE) werden helfen, Gebäude in Smart Buildings zu verwandeln und automatisiert zu betreiben. Mit SPE lassen sich Gebäudenetzwerke leicht bis in die entferntesten Winkel ausdehnen. SPE steht vor dem Durchbruch, ist Andreas Rüsseler sicher.

Herausforderungen für Rechenzentren

In seinem Ausblick auf den Rechenzentrumsmarkt betrachtet Andreas Rüsseler die laufende Migration zu schnelleren Netzwerken. Aktuell geht es um die Einführung von 400- und 800-Gigabit-Ethernet.

«Rechenzentrumsanbieter müssen sich auf einschneidende Veränderungen bei der Glasfaser-Infrastruktur einstellen. In den Räumen und Racks müssen sie die Verkabelung und Connectivity nochmals erheblich verdichten»

erläutert Andreas Rüsseler.

Innovative optische Steckersysteme übernehmen bei der Verdichtung eine wichtige Aufgabe. In dicht gepackten Racks sind Kabel schwerer zu handhaben. Deshalb kommen vermehrt vorgefertigte Kabelsysteme auf den Markt. «Allerdings lassen sich Rechenzentren, die Hunderttausende von Glasfaserverbindungen in sensiblen Betriebsumgebungen beherbergen und ständig auf neue Marktanforderungen reagieren müssen, nicht mehr auf herkömmliche Weise verwalten», betont Andreas Rüsseler. Deshalb kommt es jetzt darauf an, die passenden Lösungen für das automatisierte Infrastrukturmanagement zu suchen.

Von Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.