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R&M bleibt auf Wachstumskurs: Neue Standorte an der US-Ostküste und in China

R&M bleibt auf Wachstumskurs: Neue Standorte an der US-Ostküste und in China
März 09
10:00 2020

R&M, der weltweit tätige Schweizer Entwickler und Anbieter von Verkabelungssystemen für hochwertige Netzwerkinfrastrukturen mit Sitz in Wetzikon, bleibt auf Wachstumskurs. Das Geschäftsjahr 2019 schloss R&M mit einem Plus von 4,4 % ab, währungsbereinigt liegt das Wachstum bei 6,8 %. Die Gruppe erzielte einen Umsatz in Höhe von CHF 276,7 Mio. Der operative Gewinn ging leicht zurück aufgrund hoher Investitionskosten für die Integration der neu akquirierten Firmen und für die Expansion der Marktorganisationen. R&M beschäftigt mittlerweile weltweit 1300 Mitarbeitende.

«Seit fünf Jahren wächst R&M ununterbrochen und solide. Auch 2019 lagen wir über dem Branchendurchschnitt. Allerdings befinden wir uns in einem aktuell sehr anspruchsvollen Marktumfeld. Insbesondere die Investitionen für den Ausbau der weltweiten FTTH-Netzwerke waren 2019 rückläufig»

berichtet CEO Michel Riva.

Mit der Übernahme der Optimum Fiberoptics, Inc., in Maryland setzte R&M im März 2019 den Fuss in das Wirtschaftszentrum im Osten der USA. Megarechenzentren, Konzernzentralen und Regierungsstellen liegen in unmittelbarer Nähe. Die US-Niederlassungen von R&M in Kalifornien und Maryland bedienen den nordamerikanischen Kontinent mit eigenen Produkten, Logistik und Services.

In Shanghai akquirierte R&M im darauffolgenden April die Durack Intelligent Electric Co. Ltd., einen Hersteller von Netzwerkschränken für Rechenzentren. Durch diese Übernahme erhält R&M Zugang zu bedeutenden chinesischen Marktsektoren wie Finanzwirtschaft, Regierung, Bildungswesen und Rechenzentren. Gleichzeitig investiert R&M ausserhalb Shanghais in einen neuen Produktionsstandort für die Konfektionierung von Fiberoptik- und Kupferkabelsystemen.

In den Vertriebsregionen entwickelte sich das Geschäftsjahr höchst unterschiedlich. In Südamerika und im Mittleren Osten erzielte R&M zweistellige Wachstumsraten. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ging der Umsatz zunächst zurück. Zum Jahresende stabilisierte sich die Lage. Die übrigen europäischen Märkte kompensierten diesen Rückgang. Der Handelskrieg zwischen China und den USA sowie eine Krise im indischen Telekommarkt belasteten das Geschäft in diesen Regionen. Die Vertriebsgesellschaft in Indien erzielte dennoch ein einstelliges Plus.

Michel Riva, CEO R&M

Michel Riva, CEO R&M

Der R&M-Geschäftsbereich Public Networks profitierte 2019 von verschiedenen Grossprojekten in der Breitbandverkabelung bis zur Haustür (Fiber to the Home). Hier konnten zweistellige Wachstums-raten verzeichnet werden – trotz des rückläufigen Marktumfeldes. Mit dem neuen Glasfaser-Verteilergestell PRIME-ODF eröffnete R&M den Telekomfirmen die Möglichkeit, den Netzausbau freier zu planen, als es bisher möglich war. Diese können ihre Standorte jetzt leichter nachrüsten und verdichten und müssen nur so viel in die Verkabelung investieren, wie sie gerade benötigen.

Der Geschäftsbereich Data Center hatte mit der nachlassenden Dynamik des Marktes zu kämpfen. Mit dem Sortiment der neuen Tochter Durack in China kann R&M nun in Asien als Komplettanbieter für die Netzwerkausstattung von Rechenzentren auftreten. Und neben einem neuen Glasfaserverteiler führte R&M erstmals ein selbst entwickeltes Softwareprodukt ein. Es hilft Betreibern von Rechenzentren, ihre Netzwerke digital zu managen.

Der grösste Geschäftsbereich, das Segment Local Area Networks, erzielte ein solides einstelliges Wachstum. Auch hier setzt R&M auf Neuentwicklungen und Premium-Produkte für die schnelle Datenübertragung in Büros und intelligenten Gebäuden.

Für 2020 geht R&M von einem weiterhin sehr anspruchsvollen Marktumfeld aus. Die jüngsten Investitionen und Produktneuheiten sollen entscheidend dazu beitragen, den Wachstumskurs fortzusetzen.

«Dank der Innovationsstärke des Unternehmens deckt R&M heute die gesamte Bandbreite der Connectivity ab», fasst CEO Michel Riva abschliessend zusammen.

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