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Coaching: Warum Praxisorientierung in der Ausbildung so wichtig ist

Coaching: Warum Praxisorientierung in der Ausbildung so wichtig ist
Mai 14
22:32 2018

Derzeit rangiert der Beruf als Coach ganz oben bei Liste der Traumberufe. Als professioneller Coach Menschen bei ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen, ist eine sehr lohnenswerte und bereichernde Tätigkeit.

Ein Coach setzt sich intensiv mit der Persönlichkeit seines Klienten auseinander und arbeitet mit ihm zusammen an dessen Zielen, ob beruflich oder privat. Beim Erfolg des Klienten stellt sich auch beim Coach ein persönliches Hochgefühl ein.

Im Coachingalltag stossen sowohl Coach als auch Klient auf viele emotionale Herausforderungen, die ohne die entsprechende Erfahrung kaum bewältigbar sind. Es ist daher essentiell, bereits in der Ausbildung zum Coach praktische Erfahrung zu sammeln.

Theorie vs. Praxis

Viele Coaches gehen davon aus, aufgrund von Büchern und Videokursen alles über das Coachinghandwerk zu wissen. Diese Einstellung ist jedoch weit entfernt von der Realität.

Es ist eine Sache, die Theorie hinter bestimmten Coachingmethoden zu kennen. Die andere ist aufgrund von Praxiserfahrung, den Klienten an seine eigenen Perspektiven und Lösungswege heranführen zu können.

Erkennen, ob ein Kunde bereit ist, gecoacht zu werden

Viele Menschen wünschen sich eine Veränderung in ihrem Leben.

Einige werden sich beim Coach erkundigen, wie man diese Veränderung erzielen kann und wie er dabei helfen kann. Und wiederum nur ein Teil davon ist mental bereit für eine Veränderung durch aktive Mitarbeit.

Das Einschätzen des Ratsuchenden ist eine Fähigkeit, die ein Coach nur durch praktische Erfahrung lernen.

Eigene Coachingpersönlichkeit finden

Coaching ist keine standardisierte Tätigkeit mit vordefinierten Lösungen. Genau das macht es auch so attraktiv. Jeder Coach bringt seine eigene Persönlichkeit, seine ganz individuellen Erfahrungen und Werte in den Coachingprozess mit ein.

Jeder Coach hat besonders am Anfang seiner Karriere bestimmte Vorbilder, denen er nacheifert. Mit der Zeit bildet sich ein eigener Coachingstil heraus und Handeln geschieht weniger nach Lehrbuch, sondern mehr aus Intuition.

Ein Coachingstil kann die verschiedensten Formen annehmen:
Ist man eher der ruhige Führer oder der energische Motivator? Wie viel Druck legt man seinen Klienten auf?

Die Ausbildung zum Coach bietet die Möglichkeit, eigene Stärken und Schwächen zu entdecken und in einem geschützten Rahmen mit verschiedenen Stilen zu experimentieren.

Selbstbewusstsein entwickeln

Ein erfolgreicher Coach hat ein gesundes Selbstvertrauen in seine eigenen Fähigkeiten. Das Selbstbewusstsein, zu wissen, wie man dem Klienten am besten hilft, entwickelt man nur in der Praxis.

Eine Coachingausbildung durchläuft man meist zusammen mit mehreren Teilnehmern. Man bildet eine Gruppe von Gleichgesinnten, die durch denselben Prozess gehen. Während dieser Zeit kann man sich bereits erste Gedanken zur Positionierung machen. Man kann die Coachingstile anderer Teilnehmer beobachten und anfangen, seine eigene Coachingpersönlichkeit herauszuarbeiten und zu definieren.

Darüber hinaus hat man während der Ausbildung auch die Möglichkeit, Feedback von den Ausbildnern zu bekommen, was man unbedingt nutzen sollte.

Wer Coach werden will, legt damit den Grundstein für eine erfüllende Tätigkeit. Eine zertifizierte Ausbildung wird Absolventen von der grossen Anzahl an unseriösen Coaches abheben. Wichtig ist, dass bei einer allfälligen Coachingausbildung praktische Erfahrungen im Fokus stehen.

Tipp

Coachingplus.ch: Praxisorientierte Coaching Ausbildung

Foto: Public Domain via Unsplash

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