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Was man bei der Existenzgründung beachten muss

Was man bei der Existenzgründung beachten muss
November 30
09:08 2016

Wenn die Entscheidung für den Weg in die Selbstständigkeit gefallen ist, ist der erste Schritt bereits getan. Was sonst noch beachtet werden muss, wird im Folgenden erläutert.

Anlaufstelle für Beratung und Ideen

Nicht jeder startet mit einer Idee, womit die Selbstständigkeit starten soll. Ist dies der Fall, so können verschiedene Ratgeber und Ansprechpartner on- wie offline gefunden werden die dem zukünftigen Existenzgründer helfen eine zur Gründungsidee zu entwickeln. Der Haufe Shop bietet u.a. Literatur und Software für einen erfolgreichen Start ins Geschäftsleben an.

Sollten darüber hinaus Fragen bestehen, gibt es die Möglichkeit einen Existenzgründerberater aufzusuchen. Gemäss aussagen vieler erfolgreicher Gründer war das Aufsuchen des richtigen Coach ein entscheidender Faktor. Ein Coaching kann also helfen. Offensichtlich im fachlichen Bereich. Fragen nach Standort der Firma oder der optimalen Rechtsform. Und, was viele Leute vergessen: Ein Coach hilft auch im persönlichen Bereich. Eine Firmengründung verändert die Persönlichkeit und kann sehr belastend sein. Gerade in diesem Punkt setzen Coaches an und helfen.

Die Anmeldung als Gründer

Je nach Tätigkeit muss der Gründer sich beim Gewerbeamt zur Gewerbeanmeldung oder zum Finanzamt zur Anmeldung als Freiberufler wenden. Die Anmeldung des Gewerbes kostet zwischen 10 und 40 €. Wichtig ist die Abgrenzung der freiberuflichen Tätigkeit, welche bei wissenschaftlichen, künstlerischen, unterrichtenden und erzieherischen Tätigkeiten einzuordnen ist. Das zuständige Finanzamt kann bei der Klärung um Rat gefragt werden.

Finanzen und Steuern

Mit der Anmeldung als Selbstständiger erhält dieser eine Steuernummer. Entweder automatisch vom Finanzamt oder dieses schickt dem Gründer den „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“.

Bei steuerlichen Fragen ist zu beachten, wer als Kleinunternehmer gilt und wer nicht. Sollte der Gesamtumsatz inklusive der vorerst zu zahlenden Umsatzsteuer 17500 € nicht übersteigen, so gilt der Gründer als Kleinunternehmer und muss nachfolgend keine Umsatzsteuer mehr erheben und abführen.

Neben der Eröffnung eines Geschäftskontos ist noch zu beachten, ob ein Startkapital benötigt wird oder nicht. Mithilfe eines Businessplans kann ein Kredit zur Existenzgründung beantragt werden. Auch kann man bei öffentlichen Behörden einen Zuschuss oder eine Förderung beantragen. In den meisten Fällen ist diese Finanzierung von Nöten um die Anfangsphase zu überwinden.

Vor der Gründung ist eine ordentliche Finanzplanung wichtig, um genau zu überschauen, wo Geld benötigt wird. Ein intelligentes Budget ist definitiv ein wichtiger Faktur zum beruflichen Erfolg.

Vor dem Sprung in die Selbstständigkeit gibt es noch einen sehr wichtigen weiteren Punkt zu beachten. Die Versicherungen. Wo bei einem Angestelltenverhältnis die Krankenversicherung, Pflege- und Rentenversicherung eigenständig bezahlt wird, muss man sich als Selbstständiger eigenständig darum kümmern. Auch hierfür kann ein Gespräch mit einem Berater ausreichend helfen.

Firmengründung oder Einzelunternehmer?

Sich die richtige Rechtsform im DACH-Raum, also Deutschland, Schweiz und Österreich, auszusuchen kann kompliziert sein. In den meisten Fällen starten Unternehmer als Einzelunternehmer oder Gründen eine GmbH. Beides verursacht keine Extrakosten. Bei der Gründung müssen verschiedene steuerliche und rechtliche Fragen geklärt werden, um Entscheiden zu können, welche Rechtsform gewählt wird. Neben der GmbH, AG gibt es noch die britische Limited, welche der deutschen UG (Unternehmergesellschaft) gleich ist. Weitere Personengesellschaften wären noch die OHG oder KG 9in Deutschland. Alternativ kann auch ein Konstrukt im Ausland helfen. Beispielsweise Malta oder England bieten eine Limited an. Einer derartige Limited ist das Pendant zur GmbH. Nur gibt es Möglichkeiten, die Haftungsbeschränkung viel weiter unten anzusetzen. Das heisst, eine Firmengründung ist auch mit kleinem Budget möglich.

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