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Arbeite doch, von wo aus du willst: So gelingt der Tausch „Strand gegen Büro“

Arbeite doch, von wo aus du willst: So gelingt der Tausch „Strand gegen Büro“
Juni 12
06:21 2015

Der Sommer kommt mit großen Schritten näher und mit ihm die Urlaubszeit. Das ist für viele „Bürohengste“ die Zeit, in der sie sich sehnsuchtsvoll durch die Urlaubsbildergalerien diverser Webseiten klicken und sich ihr Fernweh ins Unermessliche steigert. Auch sie würden gerne ihren Schreibtisch gegen einen Platz an der Sonne in einem anderen Land oder – noch besser – auf einem anderen Kontinent tauschen, aber leider ist dies wegen der Arbeit nicht möglich. Ist es doch, wenn man seine Arbeit einfach mitnimmt. Eva Missling, General Manager Europe von 99designs, weiß, dass die Digitalisierung optimale Bedingungen bietet, um sein Büro überall auf der Welt aufzuschlagen. Allerdings sollte man bei einem Auslandsaufenthalt ein paar Dinge beachten, damit der Arbeitnehmer auf seine Kosten kommt und der Job nicht leidet:

1. Zeitverschiebung

Wer auch aus dem Ausland auf einen regen Austausch mit den Kollegen oder Geschäftspartnern angewiesen ist, sollte ein Land auswählen, bei dem die Zeitverschiebung nicht allzu groß ist. Andernfalls könnte eine andauernde Kommunikation in der Nacht den Erholungs- und Spaßfaktor zunichte machen.

2. Zweigstellen eines Unternehmens

Für einen Auslandsaufenthalt ist es hilfreich, wenn man in einem internationalen Unternehmen tätig ist. Man sollte ausloten, ob es die Möglichkeit gibt, von einem anderen Standort aus zu arbeiten. So bleibt der Arbeitnehmer der Konzernstruktur erhalten und kann bestenfalls noch von seinen ausländischen Kollegen lernen und mit diesem Wissensgewinn den heimischen Arbeitsplatz bereichern.

Machen

3. Zugriff auf die Daten

Um nicht während der gesamten Abwesenheit die daheimgebliebenen Kollegen bitten zu müssen, Dokumente hin und her zu schicken, sollte man sich entweder darum kümmern, aus der Ferne auf den firmeneigenen Server zugreifen zu können oder – noch viel einfacher – die Dokumente direkt in der Cloud ablegen. Dies ermöglicht es jedem zu jeder Zeit darauf zuzugreifen und ist im übrigen auch im Alltagsgeschäft sehr sinnvoll, weil es Kommunikationsprozesse vereinfacht.

4. Telefonie via Skype oder Google Hangout

Das während des Urlaubs verdiente Geld sollte nicht umgehend in die Telefonrechnung investiert werden, sodass sich Telefonate über Skype anbieten. Mit der Video-Telefonie kann man außerdem die Kollegen an der wunderschönen Arbeitsumgebung teilhaben lassen.

5. Neu denken

Wenn man jahrelang immer in den gleichen Strukturen arbeitet, kann einem irgendwann schon mal die Kreativität ausgehen. Daher sollte man sich mit Kopf und Herz auf den Auslandsaufenthalt einlassen und die „fremden“ Inspirationen in die eigene Arbeit einfließen lassen. Damit geht auch einher, speziellere Projekte in Angriff zu nehmen, für die es im Büro keinen Raum gibt, dem Unternehmen aber neue Potenziale bieten.

„Ich selbst habe für drei Monate das Berliner Büro gegen unser Headquarter in San Francisco eingetauscht. Eine wunderbare Idee, da ich hier nicht nur die Möglichkeit habe, andere Arbeitsweisen mitzuerleben, sondern auch feststelle, wie sehr eine ‚fremde’ Umgebung die eigene Arbeit inspiriert“

sagt Eva Missling.

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