Ting ist eine solidarische Gemeinschaft in der Schweiz, bei der Menschen monatlich Geld teilen, um sich gegenseitig Zeit, finanzielle Freiheit und Raum für persönliche und gesellschaftlich sinnvolle Entwicklungen zu ermöglichen.Ting ist eine solidarische Gemeinschaft in der Schweiz, bei der Menschen monatlich Geld teilen, um sich gegenseitig Zeit, finanzielle Freiheit und Raum für persönliche und gesellschaftlich sinnvolle Entwicklungen zu ermöglichen.

Startups denken oft in Produkten, Märkten und Skalierung. Doch was, wenn wir beginnen würden, in Menschen zu investieren? Nicht in ihren Output, sondern in ihre Ideen, ihre Entwicklung, ihre Zeit? Genau das macht Ting – ein zivilgesellschaftliches Pionierprojekt aus Zürich, das zeigt, wie ein solidarisches Umlageverfahren neuen Spielraum schafft. Für Einzelne, für die Gesellschaft – und für eine Wirtschaft, die mehr will als Wachstum.

Geld, das Kreise zieht – nicht Rendite

Bislang wurden innerhalb der Community über CHF1,3 Mio. für intrinsisch motivierte Vorhaben einzelner Mitglieder umverteilt, welche mindestens eines der Sustainable Development Goals (SDGs) unterstützen.
Bislang wurden innerhalb der Community über CHF
1,3 Mio. für intrinsisch motivierte Vorhaben einzelner
Mitglieder umverteilt, welche mindestens eines der
Sustainable Development Goals (SDGs)
unterstützen.

Warum das relevant ist – gerade für Gründer:innen

In der Startup-Welt sprechen wir oft von «Runway», also wie lange man mit vorhandenen Mitteln überlebt. Was aber, wenn Menschen überhaupt keinen Runway haben – für sich selbst? Ting schafft genau diesen Runway. Es erlaubt Menschen, eine Idee zu verfolgen, die noch keinen Businessplan hat. Es ermöglicht es, sich weiterzubilden, neu auszurichten oder ein Problem zu lösen, das nicht «monetarisierbar» ist – aber gesellschaftlich dringend.

Gerade in der Schweiz, wo vieles von Sicherheiten und Planbarkeit geprägt ist, schafft Ting einen Raum für Mut und Innovation jenseits klassischer Gründungslogik. Wer hier mitmacht, investiert nicht nur in ein neues Modell des Wirtschaftens, sondern auch in die sozialen Grundlagen für echten Wandel.

Ting ist Katalysator für positivengesellschaftlichen Wandel

Der Geist von Bitcoin – nur menschlicher

Spannend ist, dass Ting einige Parallelen zur Krypto-Szene aufweist. Auch hier geht es um Dezentralisierung, um das Brechen mit alten Systemen, um Vertrauen ohne Institutionen. Doch während Bitcoin den monetären Raum neu denkt, besetzt Ting den sozialen Raum: Es geht um geteilte Verantwortung, um kollektive Resilienz und um die Überzeugung, dass wir zusammen mehr erreichen als alleine.

Fazit: Ting ist mehr als ein Projekt – es ist eine Haltung

Wer Ting unterstützt, kauft keine Anteile, sondern gibt etwas weiter. Und bekommt dafür etwas zurück, das in keiner Bilanz steht: Sinn, Verbindung, Perspektive. Für Startups, für Selbstständige, für Menschen mit Ideen – und für eine Gesellschaft, die neuen Mut

Von Redaktion

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