Ein Forscherteam in Japan hat einen neuen Rekord für die schnellste Internetverbindung der Welt aufgestellt. Mit einer revolutionären Glasfasertechnologie gelang es, beeindruckende 125.000 Gigabyte pro Sekunde über eine Strecke von rund 1.800 Kilometern zu übertragen – das entspricht etwa der Entfernung zwischen New York und Florida. Damit ist die Geschwindigkeit rund vier Millionen Mal höher als die durchschnittliche Internetgeschwindigkeit in den USA.
Zum Vergleich: Mit dieser Geschwindigkeit könnte man das gesamte Internet-Archiv in weniger als vier Minuten herunterladen. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 2024 lag bei 50.250 Gigabyte pro Sekunde und wurde ebenfalls von einem anderen Forschungsteam aufgestellt. Die neue Glasfaser bündelt 19 Standardfasern in nur 0,127 Millimeter Dicke – genauso dünn wie herkömmliche Kabel – und ermöglicht so eine deutlich höhere Datenübertragung mit bestehender Infrastruktur.
Die Technik sorgt dafür, dass das Licht in allen 19 Fasern gleichmäßig und stabil übertragen wird, was Datenverluste über große Entfernungen deutlich reduziert. Damit konnte das Signal bis zu 21-mal verstärkt und über die 1.120 Meilen gesendet werden, ohne nennenswerte Qualitätseinbußen.
Dieser Durchbruch ist ein bedeutender Schritt in Richtung schnellerer und leistungsfähigerer Kommunikationsnetze, die den stetig wachsenden Datenverkehr weltweit bewältigen müssen. Zukünftige Anwendungen könnten das Telekommunikationsnetz revolutionieren und neue Möglichkeiten für schnelle Datenübertragungen schaffen.
