Wer heute über Nachhaltigkeit spricht, bewegt sich längst nicht mehr nur im theoretischen Raum. Klimawandel, Ressourcenknappheit und globale Lieferketten verlangen nach konkreten Lösungen – genau hier setzt der Bachelor of Science in Umwelt- und Ressourcenmanagement an der Berner Fachhochschule an. Der Studiengang richtet sich an alle, die nicht nur analysieren, sondern aktiv gestalten wollen.
Im Zentrum des Studiums steht die Frage, wie natürliche Ressourcen verantwortungsvoll genutzt und langfristig geschützt werden können. Dabei geht es nicht nur um klassische Umweltaspekte wie Land- und Wassernutzung, sondern ebenso um wirtschaftliche und gesellschaftliche Systeme. Studierende lernen, wie nachhaltige Produktionsprozesse, Lieferketten und Konsummuster entwickelt und optimiert werden können – ein entscheidender Hebel in einer globalisierten Wirtschaft.
Besonders prägend ist der interdisziplinäre Ansatz. Naturwissenschaftliche Grundlagen werden mit gesellschaftlichen Fragestellungen und praxisnahen Projekten verknüpft. Dadurch entsteht ein ganzheitliches Verständnis dafür, wie Veränderungen initiiert und umgesetzt werden – sei es in Ökosystemen, Unternehmen oder ganzen Wertschöpfungssystemen. Diese Kombination macht Absolventinnen und Absolventen zu gefragten Fachkräften an der Schnittstelle von Umwelt, Wirtschaft und Politik.
Im Verlauf des Studiums haben Studierende die Möglichkeit, sich gezielt zu spezialisieren. Die Vertiefung „Nachhaltige Land- und Wassernutzung“ fokussiert sich auf ökologische Systeme und deren Bewirtschaftung, während „Nachhaltige Wertschöpfungssysteme“ stärker wirtschaftliche Prozesse und nachhaltige Geschäftsmodelle in den Blick nimmt. Diese Wahl erlaubt es, individuelle Interessen mit konkreten Berufsperspektiven zu verbinden.
Das Studium ist flexibel aufgebaut und kann sowohl in Vollzeit als auch berufsbegleitend absolviert werden. Mit 180 ECTS-Credits und einer Studiendauer von sechs Semestern im Vollzeitmodell bietet es eine solide akademische Grundlage, die gleichzeitig stark praxisorientiert bleibt. Der Studienort Zollikofen sowie die Einbettung im Departement für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften sorgen für eine enge Verbindung zur realen Anwendung.
Ein weiteres Merkmal ist die Mehrsprachigkeit: Der Unterricht findet in Deutsch und Französisch statt, ergänzt durch englischsprachige Inhalte im vierten Semester. Diese internationale Ausrichtung spiegelt die globalen Herausforderungen wider, mit denen sich die Studierenden beschäftigen.
Mit klar definierten Startterminen im September und einer Anmeldefrist jeweils Ende April bietet der Studiengang Planungssicherheit. Regelmässige Online-Infoveranstaltungen ermöglichen zudem einen unkomplizierten Einstieg für Interessierte.
Am Ende steht mehr als ein akademischer Abschluss: Der Bachelor in Umwelt- und Ressourcenmanagement vermittelt die Fähigkeiten, aktiv Verantwortung zu übernehmen und nachhaltige Lösungen in unterschiedlichsten Bereichen voranzutreiben – von der lokalen Landwirtschaft bis hin zu globalen Wirtschaftssystemen.
