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Mini PC: Kleiner PC, grosse Wirkung

Mini PC: Kleiner PC, grosse Wirkung
Juli 28
07:53 2018

Ein Mini PC verfügt zwar über kompakte Abmessungen, auf einen umfangreichen Leistungsumfang müssen Nutzer jedoch nicht verzichten. Ganz im Gegenteil: Die kleinen Computer zeichnen sich durch vielfältige positive Eigenschaften aus und sind oft eine attraktive Alternative zu Notebooks oder den grossen Tower-PCs. Für klassische Office-Anwendungen in Unternehmen sowie für den durchschnittlichen Privatgebrauch eignen sich die durchdachten Geräte besonders gut.

Was ist eigentlich ein Mini PC?

Mini-PCs sind im Grunde klassische Computer mit einer ausgezeichneten Rechenleistung, die jedoch deutlich kleiner sind als ein handelsüblicher Tower. Neuere Modelle sind heutzutage nur noch so gross wie eine Festplatte oder ein Buch und verfügen über ein Volumen von einem Liter oder weniger. Dementsprechend gering ist auch das Gewicht. Neuere Ausführungen bringen weniger als 1000 Gramm auf die Waage, was sie auch unterwegs zu einem vielseitigen Begleiter macht.

Zu wem passt ein Mini-Computer?

Aufgrund der kompakten Abmessungen sind Mini-PCs häufig im heimischen Wohnzimmer oder im privaten Arbeitszimmer zu finden, da sie selbst auf dem kleinsten Schreibtisch Platz finden. In Unternehmen machen sie sich jedoch ebenfalls schnell bezahlt, denn sie lassen sich vollkommen unkompliziert und leicht transportieren. Wechselt ein Mitarbeiter innerhalb eines Unternehmens beispielsweise aufgabenbedingt häufig den Arbeitsplatz oder Schreibtisch, kann er den kleinen Computer problemlos mitnehmen, sofern am jeweiligen Platz Tastatur und Bildschirm vorhanden sind. Auch für Präsentationen im Rahmen einer Konferenz oder eines Meetings sind die kompakten Geräte eine ideale Lösung.
Übrigens: Hochwertige Mini-Computer sind so robust, dass ihnen der Transport von A nach B keinen Schaden zufügt. Erschütterungen, mechanischen Stössen oder auch Vibrationen halten sie gut stand.

Kostengünstig und energiesparend

Grosse Tower-PCs können je nach Leistung, Nutzung und Baujahr regelrechte Stromfresser sein. Dies gilt vor allem für in die Jahre gekommene Modelle, die technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand sind. Ganz anders ihre kleinen Geschwister: Mini-Computer nutzen eine innovative Technologie, so dass sie wesentlich weniger Strom verbrauchen und sich durch eine stark reduzierte Wärmeausgabe auszeichnen. Langfristig macht sich der geringere Energieverbrauch natürlich auf der Stromrechnung bemerkbar, so dass Sie dank der kompakten Geräte bares Geld sparen. Darüber hinaus sind im Vergleich zum Tower-PC auch die Anschaffungskosten für einen Mini-Computer niedriger.

Generell eignen sich qualitativ anspruchsvolle Geräte auch für den Dauereinsatz: 24 Stunden täglich und 365 Tage im Jahr sind für die Multitalente kein Problem. Hin und wieder sollte lediglich das Betriebssystem neu gestartet werden.

Gut für Ohren und Nerven

Dass sich Lärm auf Dauer gesehen negativ auf die Gesundheit auswirkt, ist schon lange bekannt. Umso wichtiger ist es, den betrieblichen oder privaten Arbeitsplatz so auszustatten, dass der Schallpegel möglichst gering bleibt. Ein Tower-PC verursacht mit seinen unverzichtbaren Kühlern immer einen gewissen Lärm, der langfristig die Konzentration beeinträchtigen und störend wirken kann. Auch viele Notebooks arbeiten noch immer mit herkömmlichen Lüftern. Bei einem hochwertigen Mini-Computer kann hingegen auf Lüfter verzichtet werden. Die Geräte sind so konzipiert, dass sie nur sehr wenig Abwärme produzieren oder sich die CPUs ganz von selbst regulieren, falls es doch einmal zu einer Überhitzung kommt. Für den Anwender ist das Fehlen der typischen Lüftergeräusche eine sehr angenehme Erfahrung.

Keine Staubbelastung und Verschmutzung

Der Verzicht auf Lüfter hat einen weiteren immensen Vorteil: Die Umgebungsluft wird nicht aufgewirbelt, das heisst, es kommt nicht zu einer möglicherweise schädlichen Verteilung von Staub, Pollen, Bakterien und anderen Partikeln. Das Gehäuse beim Mini-PC ist zudem fast vollständig geschlossen, im Inneren kann sich also kein Schmutz ansammeln, so dass aufwendige und zeitintensive Reinigungs- und Wartungsarbeiten entfallen. Besonders hochwertige Mini-Computer verfügen darüber hinaus über ein speziell gefrästes Aluminiumgehäuse, das vor eventuellen gefährlichen elektromagnetischen Einflüssen schützt.

Ideal bei hohen Ansprüchen an die Bild- und Klangqualität

Bisher galt: Wer grossen Wert auf ein erstklassiges Bild legt, kam um einen klassischen Tower-PC kaum herum, da viele Laptop-Displays nicht mit der Leistungsstärke eines separaten Monitors mithalten können. Dies war nicht nur im geschäftlichen Leben ein wichtiges Argument, sondern auch im privaten Bereich: Denken Sie nur an das Anschauen von Filmen im Full-HD-Format. Der Mini-Computer punktet hier jedoch mit gleich zwei Vorteilen. Zum einen kann sich der Anwender frei für einen Monitor seiner Wahl entscheiden, zum anderen ist die Kombination aus kleinem PC und separatem Monitor meist immer noch kostengünstiger als die Anschaffung eines Notebooks mit Full-HD-Bild.

Zahllose Einsatzmöglichkeiten im geschäftlichen und privaten Bereich

Mit einem Mini-Computer können Sie Texte verarbeiten, Präsentationen vorbereiten und online arbeiten. Möchten Sie Bilder professionell bearbeiten oder Ihren Computer als unterhaltsamen Mediaplayer verwenden, sind die kleinen Geräte ebenfalls die optimale Wahl. Gute Mini-PCs bringen gleich mehrere Schnittstellen mit. Kombiniert mit einem LCD-Fernsehgerät mit HDMI-Anschluss entsteht auf diese Weise eine sowohl platzsparende als auch leistungsstarke Multimedia-Zentrale, die nicht nur das alltägliche Fernsehprogramm, sondern auch verschiedene Online-Angebote verwalten kann. Klassische Tower-PCs sind für diesen Einsatzzweck in der Regel viel zu gross und zu klobig. Falls Sie auf einen anspruchsvollen Sound Wert legen: Der integrierte Lautsprecher eines guten stationären Monitors sorgt für einen wesentlich besseren Klang als ein durchschnittliches Notebook, so dass die Kombination aus Mini-Computer und Monitor auch in diesem Bereich wieder eine sehr attraktive Lösung darstellt. Bei Bedarf lässt sich ein Mini-PC sogar als Server verwenden.

Individuelle Anpassbarkeit ganz nach Bedarf

In einem Notebook sind aber nicht nur Display und Lautsprecher fest verbaut: Auch Komponenten wie Tastatur oder Touchpad gehören zur festen Einrichtung und können nicht verändert werden. Bei einem Mini Computer können Sie jedoch frei wählen und haben somit viel mehr Freiheit, das Gerät an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Gerade bei den Eingabegeräten ist diese Freiheit extrem sinnvoll. Wer seinen Computer beispielsweise sehr intensiv nutzt und darum häufiger unter Schmerzen im Handgelenk oder Arm leidet, kann sich für Tastatur und Maus im ergonomischen Design entscheiden. Auch Spezialkonfigurationen sind in vielen Fällen möglich, beispielsweise dann, wenn Sie bestimmte Anforderungen an Ihr Gerät stellen.

Besonders praktisch ist auch eine VESA-Halterung, mit der sich Mini-Computer ohne grossen Aufwand an einen bestehenden Monitor montieren lassen.

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