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Nach EuGH-Urteil: Hilfe für betroffene Firmen

Nach EuGH-Urteil: Hilfe für betroffene Firmen
Oktober 07
14:22 2015

Nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) das „Safe Harbor“-Datenschutzabkommen mit den USA für ungültig erklärt hat, müssen sich unzählige deutsche Firmen – Fachleute gehen hier von bis zu mehreren hunderttausend Unternehmen aus – auf die Suche nach einem neuen Cloud-Anbieter machen. Mit Hostinganbieter LeaseWeb Deutschland profitieren die betroffenen Unternehmen von einem bewährten Konzept, über das die Auswirkungen des EuGH-Urteils auf ihren Geschäftsbetrieb gemeinsam analysiert und die Hilfe bei der Suche nach Alternativen möglich ist. LeaseWeb garantiert hierbei die Daten-Speicherung auf deutschen und europäischen Servern unter Einhaltung der jeweiligen restriktiven Datenschutzregeln.

Betroffene Firmen stehen vor Riesenproblem

„Gemäß dem aktuellen EuGH-Urteil dürfen personenbezogene Daten auf der Basis von Safe Harbor nicht mehr über den großen Teich übermittelt und dort gespeichert werden. Davon sind zahllose deutsche Firmen betroffen, die bisher im Rahmen von IT-Outsourcing oder durch die Nutzung von US-amerikanischen Cloud-Anbietern ihre Daten in den USA lagern“

betont LeaseWeb-Geschäftsführer Benjamin Schönfeld. Diese Unternehmen stehen jetzt vor einem Riesenproblem: Wohin mit den Daten? Hier kommen die Lösungen von Leaseweb ins Spiel: „Diese sind – unter Einhaltung der jeweiligen restriktiven Datenschutzregeln – individuell auf die Anforderungen der Unternehmen zugeschnitten, bieten ein optimales Preis-Leistungsverhältnis und vor allem große Flexibilität“, fügt Schönfeld hinzu. So verfügt LeaseWeb über beliebig skalierbare Serverkapazitäten, die bei Bedarf schnell – auch weltweit – erweitert werden können.

USA bietet kein angemessenes Datenschutzniveau

Mit dem Safe Harbor-Abkommen aus dem Jahre 2000 hatte die EU festgestellt, dass die USA ein angemessenes Datenschutzniveau bieten. Dieser Vereinbarung sind bis September 2015 etwa 5.500 US-amerikanische Firmen, wie beispielsweise IBM, Microsoft, General Motors, Amazon, Google, HP, Dropbox und Facebook, beigetreten. Mit Beitritt haben sich diese Unternehmen verpflichtet, die Datenschutzregeln des jeweiligen Ausgangslandes einzuhalten. Auf dieser Grundlage haben zahllose deutsche und europäische Unternehmen ihre Daten in den USA gespeichert.

Der EuGH kommt in seinem aktuellen Urteil nunmehr jedoch zu der Auffassung, dass das gegenwärtige Safe-Harbor-Abkommen kein aus europäischer Sicht angemessenes Datenschutzniveau bildet. „Bereits die Skandale von PRISM und Co. hatten gezeigt, dass die Safe Harbor-Regelungen nicht greifen und die Kompetenz zur Einhaltung des Datenschutzes auch zum Teil außerhalb der Unternehmen liegt“, betont der LeaseWeb-Geschäftsführer. Daher raten IT-Experten seitdem einheimischen Firmen verstärkt dazu, auf Cloud-Anbieter aus Deutschland oder der EU zu setzen.

Über LeaseWeb

LeaseWeb ist eines der weltweit größten Hosting-Netzwerke, das 17.500 Kunden auf der ganzen Welt, darunter sowohl KMUs als auch Großkonzerne, mit IaaS-Hostingslösungen (Infrastructure-as-a-Service) versorgt. Das Leistungsportfolio umfasst Bare-Metal-Server, Private und Public Cloud-Lösungen sowie CDN. LeaseWeb betreibt neun Rechenzentren in Europa, Asien-Pazifik und den USA, die allesamt von einem der weltweit größten Netzwerke mit mehr als 65.000 physischen Servern und einer Bandbreitenkapazität von 5,0 Tbps unterstützt werden. LeaseWeb („LeaseWeb“) besteht aus einer Gruppe von selbstständigen Unternehmen, die unter dem Markennamen LeaseWeb agieren. Zu LeaseWeb gehören die LeaseWeb USA, Inc. („LeaseWeb USA“), die LeaseWeb Netherlands B.V. („LeaseWeb Niederlande“), die LeaseWeb Deutschland GmbH („LeaseWeb Deutschland”), die LeaseWeb Asia Pacific PTE. LTD. („LeaseWeb Asia-Pacific“) sowie die LeaseWeb CDN B.V. („LeaseWeb CDN“).Diese unabhängigen Unternehmen bieten außerdem ihre Services über ihre jeweiligen LeaseWeb-Partner an.

Foto (c) CC 2.0 by Atlasova

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